Bürgerbegehren    
"Grundschule und Hort in der Bad Endorfer Ortsmitte"

FAQ - Frequently asked Question

Häufig gestellte Fragen

 ... oder was Sie vielleicht noch wissen möchten


Wir haben hier einige Fragen zusammengestellt, die uns in der letzten Zeit häufig von Endorfer Bürgern gestellt wurden. Bei machen konnten sich Antworten finden, einige Fragen konnten jedoch bislang noch nicht beantwortet werden.


Frage


Antwort


Wo genau würde die neue Ortsrand-Grundschule gebaut ?


Die Mittelschule soll in einen Neubau hinter dem jetzigen Gebäude einziehen soll. Die teilweise nur 25 Jahre alten bisherigen Mittelschulgebäude sollen abgebrochen werde. An dieser Stelle wird dann die neue Grundschule gebaut.


Ist bei der Ortsrand-Grundschule keine neue Turnhalle erforderlich ?


Von der Gemeinde und der Schulverwaltung wurde dies als eines der Hauptargumente für die Verlagerung an den Ortsrand genannt. Jedoch enthält das von der Schulverwaltung zusammengestellte Bedarfsprogramm auch bei der Ortsrand-Schule einen neu zu bauenden "Bewegungsraum". Die Frage kann somit von uns leider nicht klar beantwortet werden.


Wie lange sind die Wege von der Grundschule zur Turnhalle ?


Von einer innerörtlichen Schule sind es 750 Meter zur jetzigen Dreifach-Turnhalle an der Hans-Kögl-Straße; von der Ortsrand-Schule wären es ca. 270 Meter. Es wäre somit etwas kürzer, aber auch nicht sehr viel.

Eine kleine Rechnung:

Einmal in der Woche von der Schule in der Ortsmitte zur Turnhalle gehen, macht 2 x 480 Meter, somit 960 Meter Mehrweg. Fünfmal in der Woche an den Ortsrand laufen, macht 5 x 2 x 900 Meter, somit 9.000 Meter Mehrweg. Dieser Mehrweg entspricht pro Schuljahr einer Wanderung von Bad Endorf an den Gardasee !

Übrigens: Jetzt werden die Kinder zum Sport gefahren, da es den Lehrkräften zu gefährlich ist, mit der Klasse zur Turnhalle zu gehen. Wenn aber die Schule verlagert wird, sollen es die Kinder alleine problemlos schaffen ??!

Wenn die innerörtliche Grundschule aber durch eine kleine und ausreichende Einfach-Turnhalle ergänzt werden würde - wie bereits im ISEK vorgesehen - wäre der Weg zur Turnhalle wohl  nur noch wenige Meter und das Thema perfekt gelöst.


Was hat die Gemeinde für ein Verkehrskonzept um den gefährlichen Schulweg zur Ortsrandschule sicherer zu machen?


Bislang leider gar keins.

Es ist aufgrund der Örtlichkeiten zugegebener Maßen schwierig überhaupt eine Verbesserung der Verkehrssicherheit v.a für die zu Fuß gehenden Kinder zu schaffen. Dies gilt umsomehr als der Kirchplatz zu einem verkehrsbeschleunigten Knoten ausgebaut werden soll. Seit Monaten gibt es von der Gemeinde nur ein "Das wird in Zukunft ganz sicher (irgendwie) gelöst werden." Eine konkrete Planung für die Sicherheit der Schulkinder ist das jedenfalls nicht.


Würde für die Kinder ein Schülerverkehr zur Ortsrand-Schule im Ort eingerichtet werden?


Hierzu gibt es keinerlei Aussagen der Gemeinde. Es ist davon auszugehen, dass dies trotz der weiten und gefährlichen Schulwege aufgrund der Bestimmungen nur für die Kinder aus dem Bereich Farmerland und Hofham Süd erfolgen müsste. Hierdurch würden der Gemeinde natürlich dauerhafte Fahrkosten entstehen.


Was würde bei einer Verlagerung der Grundschule an den Ortsrand mit dem alten Schul-Grundstück passieren ?


Hierzu gibt nur unkonkrete Ideen. Es würde zunächst eine weitere innerörtliche Brachfläche wie am "Bauernmarkt / Neue Mitte" entstehen, für die erst nach einer künftigen Verwendung gesucht werden müßte. Es droht dann ein bestmöglicher Verkauf an einen Investor ohne Sinn für die Ortsplanung! Der typisch bayerische Ortskern mit Kirche, Wirtschaft, Rathaus und Schule würde demontiert. Die angedachte Wohnbebauung ist zur Belebung eines Ortskerns jedenfalls völlig ungeeignet.

Ortsplanung - auch im Sinne des ISEK - sieht anders aus !


Die Gemeinde behauptet, dass eine Schule mit Hort in der Ortsmitte finanziell viel schlechter wäre. Stimmt das?


Langfristig sicherlich nein.

Richtig ist, dass das alte Schulgrundstück bei einer Verlagerung an der Ortsrand versilbert werden könnte.

Konkrete Aussagen zur Kostensituation und Finanzierung sind ohne klares und gegenüberstellendes Konzept derzeit ohnehin nicht möglich bzw. unseriös. Die immensen Kosten für das Schulzentrum in Höhe von € 32 Mio. werden jedoch wohl unterschritten.

Für den Fall, dass es überhaupt nennenswerte finanzielle Unterschiede zwischen den Varianten gibt, so würden sich dadurch lediglich einzelne andere Projekte zeitlich etwas verschieben. Dies scheint vor dem Hintergrund der "Jahrzehnte-Entscheidung" einer Schulverlagerung und einer drohenden Entwertung der gesamten Ortsmitte als akzeptabel.

Ortsplanung denkt nicht in Haushaltsjahren oder Legislaturperioden, sondern in Jahrzehnten!

Fehler in der Ortsplanung sind langfristig unbezahlbar !


Ist es billiger die Schule am Ortsrand zu bauen ?


Hierüber gibt es keine verlässlichen Zahlen und Kosten, da eine Variante "Grundschule und Hort in der Ortsmitte" von der Gemeinde lange Zeit gar nicht in Erwägung gezogen, geschweige denn ausreichend und gewissenhaft untersucht und abgewogen wurde.


Werden nicht bereits heute die meisten Kinder mit dem Privatauto zur Schule gefahren?


Nein. Derzeit werden lediglich 10-15% der Kinder mit dem Privatauto zur Schule gebracht. Der überwiegende Teil kommt zu Fuß bzw. mit dem Roller o.ä. meist eigenständig zur Grundschule. Bei einer Ortsrand-Schule wäre der Autoanteil natürlich erheblich größer, was  zu einer deutlich höheren Verkehrsbelastung und dadurch wiederum zu einer sinkenden Verkehrssicherheit führt.


Wäre es nicht besser, wenn alles an der Mittelschule zusammen wäre?



Könnte man bei einer Grundschule in der Ortsmitte evtl. das Kino mitnutzen ?


Nein. Die Grundschule hat mit der Mittelschule nur sehr wenige Berührungspunkte. Hingegen wäre es sehr gut, wenn Grundschule, Hort und Kindergarten nahe zusammen liegen und sich im Ortszentrum befinden. Hier treten echte Synergie-Effekte auf.


Dies ist eine sehr gute Idee. Natürlich wäre es möglich, Aufführungen oder Vorführungen oder Versammlungen in dem benachbarten Kino durchzuführen.


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